Themenwoche "Rätsel der Evolution" 14.-18. Dezember 2009 auf Discovery Channel
November 9, 2009
Die Frage nach dem Ursprung der Menschheit beschäftigt uns seit jeher: Wo kommen wir her und wer waren unsere frühen Vorfahren? Um diese grundlegenden Fragestellungen des Lebens zu beantworten, zeigt DISCOVERY CHANNEL vom 14. bis 18. Dezember die Themenwoche „Rätsel der Evolution".
Das Kernstück der Sonderprogrammierung ist die einzigartige Wissenschafts-Dokumentation „Die Entdeckung des Ardi", am Donnerstag, den 17. Dezember, um 21:00 Uhr. DISCOVERY CHANNEL war exklusiv dabei, als Anthropologen in der äthiopischen Wüste mit dem Ardipithecus ramidus einen Sensationsfund machten und präsentiert nun die neuesten Forschungsergebnisse.
Die Entdeckung des Ardi
Donnerstag, 17. Dezember, um 21:00 Uhr
Sensationsfund in Afrika: Wissenschaftler haben in der äthiopischen Wüste ein 4,4 Millionen Jahre altes weibliches Skelett entdeckt, das völlig neue Einblicke in die menschliche Evolution ermöglicht. Es sind die ältesten, fast vollständig erhaltenen Knochenfunde eines frühen menschlichen Vorfahren. Der "Ardipithecus ramidus", kurz „Ardi", war weder Affe noch Mensch, etwa 1,20 Meter groß und lebte in einer bewaldeten Umgebung. Das Erstaunliche daran: „Ardi" war mit seinen stark verlängerten Gliedmaßen nicht nur optimal an das Leben auf Bäumen angepasst, sondern legte vermutlich auch beachtliche Strecken am Boden zurück - und das sogar auf zwei Beinen. Unsere direkten Vorgänger hatten also weitaus mehr menschenähnliches an sich, als bisher angenommen. Doch welche Geheimnisse verrät uns „Ardi" noch über den Ursprung der Menschheit? Tim White - Expeditionsleiter und Professor an der kalifornischen Berkeley University - ist es jetzt gemeinsam mit einem internationalen Experten-Team aus Paläontologen, Anthropologen und Biologen gelungen, die zahlreichen Fundstücke aus Äthiopien zu einem Gesamtbild zusammenzufügen: Wie lebte „Ardi"? Was verraten uns Anatomie und Körperbau des urzeitlichen Hominiden? Welche Bedeutung hat der Fund für die Evolutionsgeschichte des Menschen? DISCOVERY CHANNEL begleitet die Wissenschaftler exklusiv bei ihrer Spurensuche in der äthiopischen Wüste, dokumentiert die bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und ist hautnah dabei, wenn mit der Entdeckung des „Ardi" Menschheitsgeschichte geschrieben wird.
Weitere Programme in der Themenwoche „Rätsel der Evolution":
Wie wir wurden, was wir sind
Montag, 14. Dezember, um 21:00 Uhr
Im Jahr 2002 revolutionierte ein Schädelfund die Evolutionsgeschichte. "Toumai", wie die Entdecker das menschliche Fossil nannten, lebte vor sieben Millionen Jahre und ist damit doppelt so alt wie "Lucy", die bis dato als Urmutter der Menschheit galt. Seit Jahrhunderten werden Fossilien untersucht, um daraus Erkenntnisse über die Evolution, über die Artenvielfalt und über das Aussterben bestimmter Spezies zu gewinnen. Diese Episode der DISCOVERY CHANNEL-Dokumentarserie "100 große Entdeckungen" zeichnet anhand von Funden und Wissenschaftstheorien den Lauf der Evolution nach.
Darwin
Montag, 14. Dezember, um 21:45 Uhr
Charles Darwin gilt als einer der bedeutendsten Naturforscher der Menschheitsgeschichte: Er ist der Begründer der modernen Evolutionstheorie und seine Erkenntnisse über die natürliche Selektion in der Tier- und Pflanzenwelt revolutionierte die Wissenschaft. Seine abenteuerliche Forschungsreise auf der HMS Beagle von 1831 bis 1836 führte den britischen Evolutionsbiologen einmal um die Erde - von den Kapverden über Brasilien und die Galapagos-Inseln bis nach Australien. In dieser Episode der DISCOVERY CHANNEL-Dokumentarserie „Galerie der Superhirne" begibt sich der Oxford-Professor Dr. Allan Chapman auf die Spuren des außergewöhnlichen Naturwissenschaftlers: Er besucht die wichtigsten Stationen Darwins legendärer Forschungsreise, erklärt, wie es dem Zoologen gelang, einzigartige Entdeckungen zu machen und zeichnet das Leben des Ausnahmeforschers noch einmal nach.
Die DNA des Ozeans
Dienstag, 15. Dezember, um 21:00 Uhr
Wasser gilt als Quelle des Lebens: Heute bedecken die Ozeane fast drei Viertel der gesamten Erdoberfläche. Doch egal ob Pazifik, Atlantik oder Indischer Ozean - die Wissenschaft beginnt erst langsam zu verstehen, was sich in diesem riesigen Wasserreservoir verbirgt und welche Erkenntnisse wir hier über den Verlauf der Erdgeschichte oder sogar unseren eigenen Ursprung erlangen können. In der Dokumentation „Die DNA des Ozeans" begleitet DISCOVERY CHANNEL den Genforscher Dr. J. Craig Venter auf seiner spannenden Reise, quer durch alle Weltmeere - in den geheimnisvollen Kosmos der Mikroorganismen. Auf der Suche nach neuen Lebensformen und Antworten auf grundlegende genetische Fragen, kreuzt er mit seinem Forschungsschiff von Neu-Schottland über die Galapagos-Inseln bis in die Antarktis. Ziel der abenteuerlichen Expedition ist es, eine einzigartige DNA-Karte der Meere zu erstellen, die Aufschluss über die Funktion und Beschaffenheit unserer Ozeane geben soll.
Auf der Suche nach Leben im All
Dienstag, 15. Dezember, um 21:50 Uhr
Die Frage, ob es im Universum unbekannte Lebensformen gibt, beschäftigt die Menschheit bereits seit Jahrtausenden. Doch trotz enormen wissenschaftlichen Bemühungen und dem Einsatz modernster Untersuchungsmethoden konnte bis heute kein endgültiger Beweis für die Existenz einer außerirdischen Intelligenz erbracht werden. Die DISCOVERY CHANNEL-Dokumentation „Auf der Suche nach Leben im All" unternimmt eine einzigartige Entdeckungsreise durch unser Sonnensystem und widmet sich außergewöhnlichen Fragestellungen: Auf welchen Planeten könnten neue Lebensformen entstehen? Wie würden diese außerirdischen Wesen aussehen? Und was würde eine solche Entdeckung für die Menschheit bedeuten? Computeranimierte Welten eröffnen völlig neue Sichtweisen und Experten, wie der renommierte NASA-Wissenschaftler Dr. Christopher McKay, erläutern Fakten Forschungsergebnisse und gewagte Theorien. Sind wir wirklich allein?
Die Rückkehr des Mammuts
Mittwoch, 16. Dezember, um 21:00 Uhr
Arbeiter machen in einer Goldmine in Ostsibirien einen sensationellen Fund: ein mumifiziertes Mammutbaby. Das urzeitliche Tier ist rund 40.000 Jahre alt und stammt aus einer der letzten großen Eiszeiten. Paläontologen, Molekularbiologen und Genetiker aus der ganzen Welt versammeln sich am Medizinischen Landesinstitut in Jakutsk, um den einzigartigen Fund zu untersuchen. Projektleiter Ross Mac Phee und seine Kollegen sind begeistert: Denn das Mammut-Jungtier ist erstaunlich gut erhalten - die Chancen, viel versprechende DNA-Analysen durchführen zu können, stehen gut. Ein spannendes Wissenschaftspuzzle beginnt, bei dem die Forscher völlig neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Wollhaarmammuts lebten und warum sie ausgestorben sind.
T-Rex entschlüsselt
Mittwoch, 16. Dezember, um 21:55 Uhr
Er gilt als eines der größten Landraubtiere, das je auf unserer Erde gelebt hat - der Tyrannosaurus Rex. Bis zu 13 Meter lang und sieben Tonnen schwer, bevölkerte er vor 65 Millionen Jahren, am Ende der Kreidezeit, den amerikanischen Kontinent. Doch war der T-Rex wirklich ein blutrünstiger, erbarmungsloser Jäger und Einzelgänger? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse lassen etwas anderes vermuten. Die DISCOVERY CHANNEL-Dokumentation „T-Rex entschlüsselt" wirft einen Blick in die Forschungslabors einer neuen Generation von Paläontologen. Mit modernen Untersuchungsmethoden, Computeranimationen und spektakulären Knochenfunden entschlüsseln die Wissenschaftler die letzten Geheimnisse rund um den Mythos „Tyrannosaurus Rex". Wie schnell konnte der Landräuber wirklich laufen? War der vermeintliche Jäger in Wahrheit ein Aasfresser? Und lebte der T-Rex sogar in sozialen Gruppen? Renommierte Dinosaurier-Forscher, wie Jack Horner von der University of Montana oder Mary Higby Schweitzer vom North Carolina Museum of Science erklären, wie der T-Rex wirklich lebte.
Das Geheimnis der Neandertaler
Freitag, 18. Dezember, um 21:00 Uhr
Wie Erbgutuntersuchungen und Skelettfunde belegen, ist der Neandertaler kein direkter Vorfahre des Menschen. Die robusten Eiszeitjäger lebten vor rund 150.000 Jahren in Europa und Westasien. Sie hatten kräftige Beine, muskulöse Oberkörper und waren, wie neue Forschungen ergeben haben, äußerst intelligent. Doch obwohl sich die Urzeitmenschen an die Lebensbedingungen in den eurasischen Wäldern optimal angepasst hatten, starben sie vor etwa 30.000 Jahren aus. Bis heute hat die Wissenschaft keine eindeutige Erklärung dafür und schwankt zwischen völlig unterschiedlichen Ansätzen: War ein Kometeneinschlag für das Verschwinden der Neandertaler verantwortlich? Haben klimatische Veränderungen zum Aussterben des Homo Neanderthalensis geführt? Oder machte der Homo Sapiens ihm zu jener Zeit den Lebensraum streitig und sorgte dadurch für dessen Niedergang? Renommierte paläontologische Experten gehen der Neandertaler-DNA auf den Grund und präsentieren in „Das Geheimnis der Neandertaler" neue, spannende Erkenntnisse.
Was Tiere denken
Freitag, 18. Dezember, um 21:50 Uhr
Es gibt Fragen, die die Menschheit seit Urzeiten beschäftigen. Darunter auch die Überlegung, ob Tiere zu ähnlichen kognitiven Leistungen in der Lage sind wie der Mensch. Unsere tierischen Mitbewohner überraschen uns schließlich häufig mit komplexen Verhaltensweisen, die darauf hindeuten könnten, dass zumindest einzelne Spezies ähnlich denken und fühlen wie wir. Aber entspricht das der Realität? Trotz intensiver Forschungsarbeit steht die Wissenschaft in dieser Frage am Anfang. Es gibt jedoch Experten, die das Denkvermögen der Tiere außerordentlich hoch einstufen. 2006 wurden etwa in den Gehirnen von Walen so genannte Spindelzellen entdeckt, die beim Menschen für das Sprachvermögen zuständig sind und außerdem als Sitz für Gefühle und Intuition gelten. Ein Beweis dafür, dass die Meeresbewohner bis dato unbekannte menschliche Fähigkeiten besitzen?